13 July 2022 – 21:00 / Moghegno

The sound of New Orleans - AN EVENING FOR HANNES

Die Magic Blues Karawane wird dann nach Moghegno weiterziehen. Der erste Konzertabend mit dem Titel "The sound of New Orleans - AN EVENING FOR HANNES" ist unserem lieben Hannes Anrig, Mitbegründer des Festivals und jahrelanger Programmchef gewidmet. Dafür konnten wir zwei Künstler einladen, die Hannes über Jahre protegiert hat. Nach sechs Jahren begrüssen wir die Sängerin Stephanie Ghizzoni ehemalige Front-Power-Frau von "Alligator Nails" mit ihrer neuen Gruppe "Black Mama" im Vallemaggia. Das italienische Quartet wird es schaffen das Publikum mit souligem Zydeco und funky Blues zu begeistern. 

Der Star des Abends ist der Mundharmonika-Virtuose Andy J. Forest, der die Fans des Genres mit seinem  frenetischen New Orleans Blues begeistern wird. Beeinflusst von Größen wie George Smith, Rod Piazza und Charlie Musselwhite, hat er auf der Bühne mit großen Namen wie B.B. King, Bobby Blue Bland, James Cotton, Luther Allison und Champion Jack Dupree und vielen anderen Bluesgrößen gespielt.


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Andy J. Forest

USA

Die Rückkehr des Mundharmonika-Virtuosen zum Magic Blues mit seinem überwältigenden und frenetischen New Orleans Soud


Der Mundharmonika-Virtuose Andy J. Forest, darf nicht fehlen, um unser 20-jähriges Jubiläum mit seinem überwältigenden und frenetischen New Orleans Blues gebührend zu feiern. Er wurde 1955 im Bundesstaat Washington geboren und zog bereits im Babyalter mit seiner Familie nach Südkalifornien. In den 60er und frühen 70er Jahren gab es in der Gegend von Los Angeles viele große Blueskünstler: George Smith, Rod Piazza, Charlie Musselwhite -  Andy's frühe Einflüsse. 1975 ging er zum Mardi Gras nach New Orleans, und blieb schließlich dort. Er konnte mit Earl King, James Booker, Dave Malone und vielen anderen großen Lokalmatadoren auftreten. Bald machte er sich auf den Weg, um Europa kennenzulernen. Doch als ihm das Geld ausging, lernte er schnell, dass er sich mit seinem Mundharmonikaspiel durchschlagen konnte. Zunächst auf den Straßen von Paris und Barcelona mit einem afrikanischen Gitarristen (Tao Ravao) und schließlich ab 1979 in Italien. Zwischen 1985 und 1990 spielte Forest auch in einem Dutzend Filmen mit, aber er hörte nie auf zu spielen. Er nahm 22 Alben und zwei 45er Platten auf, hauptsächlich mit seinen eigenen Liedern. Nachdem er zehn Jahre in Europa gelebt hatte, kehrte er 1991 nach New Orleans zurück, wo er in Clubs spielt und gelegentlich durch Europa und Kanada tourt. Er hat auf der Bühne mit B.B. King, Bobby Blue Bland, James Cotton, Luther Allison, Johnny Shines, Champion Jack Dupree, James Booker und  vielen anderen Blues-Größen gespielt. Er hat Dutzende  von Liedern und auch einen Roman geschrieben, der in drei Sprachen veröffentlicht wurde (Letter From Hell). Er malt auch "Outsider"-Kunst, vor allem von Blues- und Jazzsängern. Das Album "Real Stories of Love Labor and Other Man-Made Catastrophes" für Slang Records wurde 2007 bei den "Best of The Beat Awards" in New Orleans als "Best Blues Album" ausgezeichnet und 2011 wurde "Notown Story: The Triumph of Turmoil" für einen weiteren "Best of The Beat Award" nominiert. Seine neuesten Werke sind "Other Rooms" und "Word Shadows & Ghost Notes".

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Black Mama feat. Stephanie Océan Ghizzoni

I

Der Blues, Soundtrack meines ganzen Lebens


Nach sechs Jahren freuen wir uns die talentierte Sängerin Stephanie Ghizzoni wieder beim Vallemaggia Magic Blues willkommen zu heissen. Stephanie ist in der Lage in kürzester Zeit das Publikum zu begeistern und wird mit ihrer neuen Band "Black Mama" auftreten. Obwohl sie sich durch die Kunst der Malerei ausdrücken kann (Sie bezeichnet sich gerne als Malerin von Geburt auf - Diplom an der Akademie Brera und ist durch ihre Porträts von Musikern oder Personen, die mit der Welt der Musik verbunden sind, bekannt geworden) , hat Stephanie seit ihrem 13. Lebensjahr eine zweite Leidenschaft, die Musik, insbesondere die afroamerikanische Musik. Im Laufe der Jahre konnte sie sich, zusammen mit exzellenten Musikern aus Italien, ganz dem Soul, Cajun, Zydeco und natürlich dem Blues widmen. Zu den Sängerinnen, die sie inspiriert haben, gehören Bessie Smith und Etta James. Begleitet wird sie in Moghegno von "Black Mama" (Titel eines Songs von Son House), einem Power-Trio aus Verona, dessen musikalischen Wurzeln in den "Muddy Waters" des Mississippi liegen. Die Band überzeugt mit einem warmen, körnigen Sound, der von Blues bis Hardrock reicht, kontaminiert von Soul und Funk, der das Publikum in eine esoterische Dimension zu entführen vermag. In Ghizzonis Konzerten spielen auch Bühnenpräsenz und das Bühnenbild eine wichtige Rolle, was sie durch ihren Beruf als Malerin umsetzen kann. Wenn Sie Ihre Augen schließen, können Sie sich leicht vorstellen, am Mississippi zu sitzen, die Sumpfluft einatmen und das musikalische Kaleidoskop von New Orleans, der "Crescent City" erleben.

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