08 July 2022 – 21:00 / Brontallo

The 20 Anniversary Opening Night

Auch für die 20. Die traditionelle "Opening Night" im Brontallo

Das Festival wird wieder traditionsgemäß auf den Piazzas - den Dorfplätzen stattfinden, und am Freitag, 8. Juli in Brontallo gestartet. Sänger, Gitarrist, Mundharmonikaspieler Amaury Faivre, der ebenfalls sein zwanzigjähriges Musikerjubiläum feiert, wird den Auftakt machen! Ein Songwriter der die Fähigkeiten hat, sich zwischen den Grenzen der verschiedenen Genres zu bewegen, von Blues über Folk bis Jazz, was die Veröffentlichung von "Crazy Old Man", einem Werk in der Tradition von Keb' Mo und Eric Bibb, bestätigt. Der besondere Kontext der Pandemie hat Faivre zum Nachdenken veranlasst, und das Ergebnis ist die Soloshow, die er heute vorstellt. 
Abgerundet wird der Abend im Brontallo durch die Rückkehr von Big Daddy Wilson, einem amerikanischen Sänger und Songwriter, der seit 30 Jahre in Norddeutschland seine Heimat gefunden hat. Vom "GI zum Bluesman" eroberte er schnell im Duo oder mit größeren Gruppen die Herzen der Fans des souligen, Accoustic Blues. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten: 2013 gewann er den "GBC Award" als beste deutsche Bluesband und 2014 den "Blues in Germany best acoustic artist award".


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Big Daddy Wilson

USA/Germany

The magic voice with an irresistible glow return to the Magic Blues

Champion Jack Dupree, Louisiana Red, Eddie Boyd gehören zu den vielen Musikern, die in Europa ihre Heimat gefunden haben und den Blues dorthin gebracht haben, mit größerem Erfolg als in den VereinigtenStaaten. Jetzt ist Big Daddy Wilson an der Reihe, ein amerikanischer Sänger und Songwriter, der sich in Norddeutschland niedergelassen hat. "Wir waren sehr arm, aber ich hatte trotzdem eine glückliche Kindheit". Dies sind die Worte von Big Daddy Wilson, der vor 62 Jahren in Edenton, North Carolina, geboren wurde, einer Stadt, in der die Hälfte der Bevölkerung afroamerikanischer Herkunft ist. Nach der obligatorischen Schulzeit meldete er sich zur US-Armee und diente in Deutschland, wo er schließlich blieb, weil er die Frau seines Lebens gefunden hatte! 

Kaum zu glauben: In Deutschland hat Wilson zum ersten Mal in seinem Leben den Blues gehört! In Edenton sang er in der Kirche und hörte nur Gospel und Country, was auch in den lokalen Radiosendern gesendet wurde. Es dauerte nicht lange, bis seine Leidenschaft ihn dazu brachte, zur Gitarre zu greifen, sie bis zur Perfektion zu erlernen und eigene Stücke zu komponieren. Auftritte in deutschen Clubs als Duo oder mit größeren Gruppen wurden zu seinem Lebensinhalt. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten: 2013 gewann er mit seiner Band den "GBC Award" für die "beste deutsche Bluesband" und 2014 den "Blues in Germany best acoustic artist award". Im Jahr 2015 nahm er "Time" mit Eric Bibb auf. Sein Repertoire umfasst Blues, Country und Soul. Besonders hervor zu heben ist auch seine Stimme, die in bester afro-amerikanischer Tradition im Südstaaten-Country  verwurzelt ist. Sein neuestes Werk "Deep in my soul" (2019), ist sein drittes Album für das renommierte Label "Ruf Records".

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Amaury Faivre

CH

Der Gewinner der Swiss Blues Challenge 2017 kehrt nach der European Blues Night in Moghegno 2018 ins Tal zurück

2018 trat Amaury Faivre in Begleitung des Gitarristen Yves Staubitz beim Magic Blues auf und zeichnete sich durch seine Fähigkeit aus, sich zwischen den Grenzen einer Vielzahl von Genres zu bewegen, von Blues über Folk bis hin zum Jazz. Amaury Faivre feiert dieses Jahr sein zwanzigjähriges Bühnenjubiläum, wobei er in einem Dutzend Ländern auf drei verschiedenen Kontinenten aufgetreten ist. Geboren in Besançon (Frankreich), blies er im Alter von 8 Jahren zum ersten Mal in die Mundharmonika seines Vaters und war von Anfang an von den Ursprüngen des Blues fasziniert: Robert Johnson, Lightning' Hopkins, John Lee Hooker. Er begann, Gitarre zu spielen und zu singen, vor allem aber die chromatische Mundharmonika zu spielen, die seither zu einem untrennbaren Bestandteil seiner musikalischen Persönlichkeit geworden ist. Nach mehr als 300 Auftritten in Frankreich, Italien, der Schweiz, Kanada und den Vereinigten Staaten wurden die beiden durch ihren Sieg bei der "Swiss Blues Challenge 2017" und der Teilnahme an der "International Blues Challenge 2018" in Memphis, wo sie einen hervorragenden Platz im Halbfinale erreichten, endgültig zu einem der besten Akustik-Duos in Europa gekürt. Nach einem Jahr auf den großen europäischen Bühnen (Cahors, Sierre, Vallemaggia, Jazz en Bièvre u.a.) veröffentlichten sie das Album "Crazy Old Man", das sich an den Grenzen von Blues, Jazz und Folk bewegt, in der Tradition von Keb' Mo und Eric Bibb. Der ganz besondere Kontext der globalen Pandemie Anfang 2020 hat Faivre zum Nachdenken gebracht, und das Ergebnis ist die Soloshow, die er heute spielt. Ende des Jahres veröffentlichte er das Album 2020, 11 Originaltitel in englischer Sprache, in einem sehr rootsbetonten Folk-Blues-Stil. Eine Rückbesinnung auf seine frühen Einflüsse, für die er nicht zögerte, zu Banjo und Mandoline zu greifen oder auf einer  höhlenartige Stompbox zu trommeln!

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